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Teigarten

Selbst wenn Sie schon seit Jahren selbst als Zuckerbäcker aktiv sind oder herzhafte Strudel immer wieder neu und köstlich kreieren – unser Backlexikon hält auch für Sie noch Wissenswertes rund um das Thema «Teig» bereit!

Wie beschreibt man einen Strudelteig in wenigen Sätzen? Was würden Sie sagen? Wenn Ihnen die Worte fehlen, lohnt sich ein Blick in unser Backlexikon: Der Teig bestehet aus Mehl, Öl und Wasser und eignet sich dünn ausgezogen perfekt für Ihre süssen und pikanten Mehlspeisekreationen. Als Teig-Profi agiert LEISI schon seit fast 80 Jahren und hat Vieles dazugelernt. In unserem Backlexikon teilen wir unser Wissen rund um das große Thema «Teig» mit Ihnen: Denn besonders wenn es um Teig geht, sollten Sie auf unsere Erfahrung bauen. Ganz gleich ob Sie Informationen zu Mürbeteig suchen, sich fragen, was sich genau hinter dem von Ihnen so gerne benutzten LEISI Blätterteig verbirgt oder wenn Sie Ihren Lieben im Ausland erklären wollen, was man eigentlich unter Spätzliteig versteht – im LEISI Backlexikon finden Sie kurze, einfache und verständliche Antworten auf all Ihre Fragen, denn in Sachen Teig wissen wir dank jahrelanger Erfahrung bestens Bescheid!

Ausbackteig

Ist in der Zubereitung gleich wie die Omelette, aber die Früchte, Gemüse usw. werden davon umhüllt und schwimmend als Beignets gebacken.

Biskuitteig (Biskuitmasse)

Ist eigentlich gar kein Teig, sondern eher eine Masse aus geschlagenen Eiern, Zucker und wenig Mehl. Daraus entstehen eine Vielzahl von mehr oder weniger reichhaltig gefüllten Torten, Schnitten und Rouladen, aber auch spezielles Kleingebäck wie zum Beispiel Petits Fours.

Blätterteig

Auch Mille-Feuille genannt ist ein mehrlagiger Ziehteig. Dieser besteht aus Mehl, Salz und Wasser, in den durch mehrfaches Ausrollen und Zusammenschlagen Fettschichten eingearbeitet werden. Nach dem Backen weist dieser Teig die typischen zartblättrigen Teigschichten/Blätter aus, welche in die Höhe getrieben wurden. Der Unterschied zum Plunderteig besteht darin, dass keine Backhefe verwendet wird.

Brandteig

Siehe unter Brühteig.

Brühteig

Der Brühteig wir auch Brandteig genannt und er hat seinen Namen von der Zubereitung. Mehl wird in kochendes Wasser-Fettgemisch eingerührt und bei starker Hitze gebrüht/abgebrannt – sprich, bis er sich vom Topf löst. Durch die verschiedenstarke Zugabe von Ei oder Fett, erhält man Teige, die für spezielles Gebäck wie Ofenküchleins, Eclairs, Frittiertes oder Knödel geeignet sind. Je nach süsser oder salziger Verwendung wird der Anteil von Milch oder Wasser dementsprechend angepasst.

Filoteig (Phylloteig)

Dieser Teig besteht aus hauchdünnen Strudelteig-Blättern – phyllo ist griechisch und bedeutet „Blatt“. Er wird in der türkischen, griechischen und der Balkan-Küche für vielerlei Gebäcke mit süssen oder salzigen Füllungen verwendet, unter anderem für die meistbekannten „Baklava“.

Hefeteig

Der Hefeteig besteht aus Mehl, Wasser und Bäckerhefe und je nach Art des gewünschten Gebäckes, können weitere Zutaten wie zum Beispiel Salz, Zucker, Milch, Fett oder Früchte hinzugefügt werden. Der Hefeteig wird in verschieden Arten klassifiziert wie feiner Hefeteig, einfacher Hefeteig, Hefefeinteig, Toastbrotteig und Stutenteig/süsser Hefeteig. Die Verwendung ist dadurch sehr unterschiedlich und somit werden sowohl Brot, Brötchen, Hefezopf und Pizza, aber auch Kuchen, Stollen, Dampfnudeln, Krapfen und Plundergebäck hergestellt.

Knetteig

Siehe unter Mürbeteig.

Knöpfliteig

Siehe unter Spätzliteig.

Lebkuchenteig

Dies ist ein Gewürzgebäck aus Mehl, Zucker, Honig, Eiern und Fett und den speziellen Lebkuchengewürzen. Häufig an „Chilbi's“ in Form von Herzen mit Zuckerguss oder während der Weihnachtszeit anzutreffen.

Mille-Feuille

Siehe unter Blätterteig.

Mürbeteig (Knetteig)

Dieser ist nach dem Backen zart und mürbe, dafür muss er kühl gearbeitet werden mit kalten Zutaten und kühlen Händen oder mit elektrischem Knethaken. Der Teig könnte ansonsten brandig werden und beim Auswallen reissen. Während der Zubereitung wird der Teig leicht verknetet oder auch mit einem Messer „gehackt“. Die Zutaten dürfen wiederum nicht zu stark geknetet, sondern sollten nur locker vermischt werden. Es empfiehlt sich den Mürbeteig vor der weiteren Verarbeitung in den Kühlschrank zustellen.

Omelettenteig

Der klassische Omelettenteig besteht aus Eiern, Mehl und Milchwasser. Würde man Milch allein ohne Wasser verwenden, würde dies den Teig leicht pappig machen. In Deutschland werden diese Pfann- oder Eierkuchen, in Österreich Palatschinken und in Frankreich Crêpes genannt.

Pizzateig

Siehe unter Hefeteig.

Plunderteig

Dieser wird aus einem Hefeteig hergestellt, in dem wie beim Blätterteig Fett (Butter oder Margarine) in mehreren Falt- und Ausrollvorgängen (Touren) eingearbeitet wird. Beim Backen blättern dann die einzelnen Schichten auf, da durch die Backhitze das im Teig enthaltene Wasser verdunstet und durch die eingearbeiteten Fettschichten nicht nach aussen dringen kann. Sehr beliebt für Quaktaschen, Puddingschnecken oder Nussgipfel.

Rührteig

Der Name sagt es schon, dieser Teig wird gerührt. Klar werden auch andere Teigarten gerührt, aber der Rührteig unterscheidet sich von diesen im Wesentlichen durch die Herstellung. Während der Hefeteig kräftig geschlagen werden muss, um aufzugehen, und beim Biscuitteig die Zutaten untergehoben werden müssen, erhält der Rührteig durch langes, gleichmässiges Einrühren der Zutaten seine zähflüssige Konsistenz. Dieser besteht aus Butter oder Margarine, Eier, Zucker und Mehl. Nebst diesen Zutaten kommen dann noch Backpulver als Triebmittel, Vanillezucker und Aromen als Geschmacksverbesserer und vor allem Früchte, Nüsse oder Schokolade dazu.

Sauerteig

Ist ein saurer und gärender Roggenmehl-Teig. Dieser ist ein Trieb- und Lockerungsmittel, welches das Brotmehl backfähiger macht und dem Brot einen mild-säuerlichen Geschmack verleiht.

Spätzliteig

Spätzli sind schwäbische Teigwaren, welche als Beilage oder mit weiteren Zutaten als eigenes Gericht serviert werden. Je nach Form wird zwischen langen Spätzli (Länge mehr als das Vierfache des Durchmessers) und Knöpfli (Verhältnis unter zwei von Länge zu Durchmesser) unterschieden. Der Spätzliteig besteht aus Mehl, Eiern, Wasser und je nach dem auch aus Milch und Salz. Im Vergleich zu Nudelteig ist dieser feuchter, weich und leicht reissend, so dass er nicht ausgewallt werden kann.

Strudelteig

Mehlspeise aus ganz dünn ausgezogenem Teig, der mit einer süssen oder pikanten Füllung bestrichen, aufgerollt und im Ofen gebacken oder sogar gekocht wird. Der Strudelteig wird aus feinem Weizenmehl, Wasser und Öl hergestellt.

Ziehteig

Dies sind Teige, welche in der Zubereitung aus Teig- und Fettschichten bestehen. Die bekannten Teige sind Blätter- und Plunderteig. Das Prinzip der Lockerung basiert auf der Dampfentwicklung, welche entsteht, wenn Wasser erhitzt wird. Die Fettschicht wirkt isolierend, wobei der Dampf nicht entweicht und die Lockerung bewirkt.