Acesulfam-K Süssstoff. Zuckerersatz mit einer Süsskraft, die 120- bis 200-mal stärker ist als jene von KristallZucker (Saccharose). Acrylamid Substanz, die natürlich durch industrielle und häusliche Kochmethoden (ohne Wasser) wie Fritieren, Backen, Braten... erzeugt wird. Aus kohlenhydratreichen Lebensmittel (besonders Kartoffeln) wird Acrylamid durch reduzierenden Kohlenhydrate (Glucose, Fructose) und eine AminoSäure - das Asparagin - bei Erhitzung, erzeugt. Acrylamid kann je nach aufgenommener Menge als neurotoxisch angesehen werden.
Adipositas Fettsucht; der BMI ist grösser als 30. Empfehlung zu einer fettreduzierten Ernährung und viel Bewegung.
Aflatoxine Giftige Stoffwechselprodukte eines Schimmelpilzes. Kommt häufig in verschimmelten Nüssen, Getreide, ölhaltigen Samen, Gewürzen und daraus hergestellten Produkten vor. Sie können auch durch verunreinigte Futtermittel in die Milch galangen.
Agar-Agar Verdickungs- und Geliermittel, das durch Extraktion aus verschiedenen Rotalgen gewonnen wird. Wird eingesetzt z.B. für Süsswaren, Konfitüren und Joghurts. Ist im Gegensatz zu Gelatine vegetarisch.
Alkohol Entsteht bei der Vergärung von Zucker- oder stärkehaltigen Produkten durch Hefen. Durch Destillation kann der Alkoholgehalt erhöht werden. Alkohol hat verschiedene, negative Auswirkungen auf unseren Organismus. Deshalb sollte er von Kindern, Kranken und schwangeren / stillenden Frauen gemieden werden.
Allergene Eiweiss-Substanzen, die bei empfindlichen Personen eine Allergie (Überreaktion des Körpers) mit Bildung von Abwehrstoffen bewirken können. Nahrungsmittel bzw. Nahrungsmittelbestandteile führen bei max. 1-2% der Erwachsenen zu Reaktionen. Bei Kleinkindern findet die Allergie häufiger, bis zu 5-10%. Am häufigsten trifft man Allergene in Hartschalenobst, Erdnüsse, Eier, Milch, Soja, Sellerie und Fisch.
Allergie Spezifische Überempfindlichkeit des Immunsystems gegenüber bestimmten Nahrungsmittel oder Nahrungsmittelbestandteilen.
Aminosäuren Kleinste Bausteine einer Eiweisskette. Es gibt ca. 20 verschiedene, wovon 8 essentiell sind. Ausgehend von diesen 8 essentiellen Aminosäuren kann der menschliche Organismus die anderen selbst herstellen.
Amylasen Sind verschiedene kohlenhydratabbauende Enzyme. Um die in der Nahrung vorhandenen pflanzlichen Kohlenhydrate zu verwerten, müssen die grossen Moleküle zuvor in kleinere Einheiten zerlegt werden. Dies wird durch Amylasen und andere Enzyme bewirkt. Anabolismus Aufbaustoffwechsel. Bezeichnung für alle Prozesse im Stoffwechsel, bei denen körpereigene Proteine, Kohlenhydrate, Fette oder andere Körpersubstanzen entstehen. Anabolismus und Katabolismus sind immer miteinander verbunden.
Anämie Blutarmut. Die Zahl der roten Blutkörperchen im Blut ist verringert, somit kommt es zu einem verminderten Sauerstofftransport, was zu einem Leistungsabfall führen kann.
Anorexia nervosa Magersucht. Die Betroffenen verringern durch hungern und häufiges Sporttreiben ihr Körpergewicht, bis zu lebensbedrohendem Untergewicht.
Antiklumpmittel Zusatzstoff. Natürlich vorkommende oder Synthetisch hergestellte Substanz, welche das Zusammenballen und Verkleben der Teilchen verhindert und so ihre Fliessfähigkeit gewährleistet. Verwendung in Gewürzen, PuderZucker, pulverförmigen Zubereitungen (Flan-, Suppen-, Saucen-, Milchpulver usw.). Beispiel: Calciumcarbonat (E 170).
Antioxidans Natürlicher Nahrungsmittelbestandteil (z.B. in Früchten, Gemüse). Wird auch als Zusatzstoff verwendet. Wirkt dem Verderb von Nahrungsmitteln durch Luftsauerstoff, Licht, Metallspuren entgegen (Antioxidantien verhindern z.B. das Ranzigwerden von Fett). Beispiele: Ascorbinsäure (E 300, auch Vitamin C genannt), Tocopherol (E 307, auch Vitamin E genannt).
Aromastoff Zusatzstoff. Natürlich vorkommende oder künstlich hergestellte Substanz zur Geschmacksverleihung oder Geschmacksverstärkung von Lebensmitteln und Getränken (z.B. Bonbons, Kaugummi, Limonade usw.).
Arteriosklerose / Atherosklerose Langsam fortschreitende Krankheit, die durch Ablagerungen in den Arterien charakterisiert ist. Diese Ablagerungen verursachen Verengungen der Blutgefässe und senken damit die normale Blutzirkulation. Arteriosklerose ist ein Risikofaktor Herz-Kreislauf-Krankheiten wie Herzinfarkt oder Hirnschlag.
Ascorbinsäure Synonym: Vitamin C. Funktionen: antioxidative Wirkung, wichtig für Knochenmatrix und Zahnfleisch sowie für die Bildung von Kollagen. Un erlässlich für eine gute Immunabwehr. Erleichtert die Aufnahme von Eisen. Quellen: Citrusfrüchte, Obst, ToMaten, Kohl, Kartoffeln.
Aspartam Süssstoff. Zuckerersatz mit einer Süsskraft, die 200-mal intensiver ist als jene von KristallZucker (Saccharose).
Atkins-Diät Kohlenhydratarme Reduktionskost, propagiert von Dr. Robert C. Atkins. Die Diät beruht auf der Annahme, dass viel Eiweiss, d.h. Fleisch, Fisch, Käse und Eier, auch ohne Fettbegrenzung, das Übergewicht optimal abbauen. Kohlenhydrathaltige Lebensmittel sollen gemieden werden, d.h. Brot, Teigwaren, Reis, etc. Auch Obst und Gemüse sollen eingeschränkt werden. Bei dieser einseitigen Ernährung kann es zu Vitamin- und Mineralstoffmängel kommen. Die Atkins-Diät gehört zu den LowCarb-Ernährungsformen.
Atom Kleinster nicht weiter teilbare Baustein von Stoffen. Bestandteil von Molekülen.